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<pre>Die ersten Eindrücke lassen eigentlich nur die Deutung zu, dass der erstaunliche Höhenflug des FCA zur Unzeit zu Ende gegangen ist: Noch bevor nun im September die Zeit der großen Herausforderungen beginnt, wird von den bayrischen Schwaben der sprichwörtliche Stock gebraucht.  <p> „Ich bin froh, dass ich heute meinen Teil dazu beitragen konnte, dass wir endlich diese Durststrecke hinter uns lassen ganz wichtige drei Punkte für uns zeigen, ob es ein Befreiungsschlag war. Es war auch Arbeit, aber über weite Strecken auch sehr souverän von uns“, war Martin Harnik sichtlich erleichtert.  <p>  Auch wenn der BVB noch lange nicht zu alter Stärke, auch aufgrund seiner Verletzungsprobleme, gefunden hat, gehen wir Wettfreunde davon aus, dass sich die Dortmunder am letzten Spieltag der Hinrunde durchsetzen werden. Die Nagelsmann-Elf hat in fremden Stadien keine gute Figur gemacht. <p> Zu Beginn der zweiten Hälfte verlängerte sich die Verletztenliste um einen weiteren Namen, als Christoph Kramer mit einer Schädelprellung raus musste. So kam Mickael Cuisance mit 18 Jahren und 34 Tagen als zweitjüngster Spieler der Gladbacher Bundesliga-Geschichte zu seinem Debüt. <p>  Dabei sah es zur Saison-Halbzeit gar nicht danach aus. Im Laufe der Saison musste der VfB das ins Wanken geratene Schiff mit einem Wechsel auf der Kommandobrücke wieder auf Kurs bringen — Hannes Wolf, der den Klubs aus der Bundesliga ins Oberhaus führte, wurde durch Korkut ersetzt.  </pre>


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<pre>Mit zehn bzw. elf Scorer-Punkte machte sich das österreichisch-isländische Gespann maßgeblich um die torhungrigste Vorrunde der Vereinsgeschichte verdient; nie zuvor hatte eine Augsburger Mannschaft nach 14 Spieltagen bereits 21 Buden vorzuweisen.  <p> „Wir haben viel Qualität, das zeigen der Tabellenstand und die Punktezahl. Wir müssen noch einmal Gas geben, danach können wir in den Weihnachtsurlaub gehen“, so der Belgier weiter.  <p>  Wenn Darmstadt in der laufenden Meisterschaft jedoch punktet, dann vor heimischer Kulisse. Da sich unter Frings zudem auch das Selbstvertrauen der Hessen wieder merklich verbessert hat, gehen die Wettfreunde davon aus, dass die Lilien daheim gegen Köln nicht leer ausgehen werden. <p> Nach dem 4:1-Erfolg in Bochum, dem ersten Sieg nach zuvor sieben Partien ohne Dreier, hat Mainz am letzten Spieltag die Qualifikation für die Conference League in eigener Hand. Zu Hause ist der FSV seit zwölf BL-Spielen ungeschlagen (6S, 6U), was nicht nur die längste laufende Serie unter allen Bundesligisten, sondern auch gleichzeitig ein eingestellter Vereinsrekord ist. <p>  Hier gilt es jedoch freilich, besonderes Augenmerk auf die Einschränkung „bisweilen“ zu legen: Spätestens das noch in schmerzlich frischer Erinnerung präsente 2:4 gegen die Rojiblancos deckte auch gegen Spitzenmannschaften eklatante Probleme auf.  </pre> 


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<pre> Die Badener haben ihrerseits in der Fremde (und in der Gesamtabrechnung) die stabilste Abwehr, auch, wenn es in den letzten beiden Spielen jeweils zwei Gegentore setzte. Da offensiv nur etwas mehr als ein Treffer gelingt und der VfL in den jüngsten beiden Heimspielen das 2:0 erst in der Nachspielzeit markierte, ist meine Tendenz klar:  <p> Nicht nur, dass die Champions League-Startplätze rechnerisch bereits außer Reichweite sind, auch für eine Teilnahme an der Europa League dürfte der Zug für die Niedersachsen nun endgültig abgefahren sein. Drei Runden vor Schluss fehlen dem VfL bereits satte sechs Punkte auf die siebtplatzierten Schalker.  <p>  Eine solche setzte es in den letzten sieben Matches in der Bundesliga gar nur einmal. <p>  Saisonübergreifend hat der FC Bayern vier seiner letzten fünf Liga-Heimspiele gewonnen – und diese mit zwei, drei, vier und gar sechs Toren Unterschied. <p>  Ausgerechnet eines der potentiell spannendsten Spiele der Hinrunde hat die Bundesliga mitten in einer englischen Woche versteckt: Wenn am Dienstag der deutsche Vizemeister beim Titelverteidiger gastiert, scheint dann schließlich selbst der große FC Bayern ausnahmsweise einmal richtig gefordert zu werden.  </pre>


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<pre> Heidenheim kassierte beim 0:2 im Heimspiel gegen St. Pauli am vergangenen Spieltag die zehnte Niederlage an den letzten 13 Spieltagen (1S, 2U). Kein anderes Team holte in diesem Zeitraum weniger Punkte. Auch kassierte keine andere Mannschaft in dieser Phase mehr Gegentreffer als der FCH (31). In der Tabelle sind die Ostälbler mittlerweile auf den Abstiegs-Relegationsplatz abgerutscht.  <p> Immerhin müssen die Werks-Kicker im Falle einer Niederlage fürchten, wieder jegliche Tuchfühlung zu den internationalen Startplätzen zu verlieren: Mit einem zeitgleich eingefahrenen Sieg der TSG Hoffenheim hätte sich dann namentlich die königliche Perspektive ein für alle Mal erledigt.   <p> Das wusste auch Julian Brandt nach dem Sieg in Bremen: „Jetzt haben wir uns die Messlatte natürlich selbst sehr hoch gelegt. Und daran werden wir uns jetzt auch bewerten lassen müssen. Wir wollen solche Leistungen nicht nur einmal alle acht Wochen zeigen, sondern regelmäßig„. <p>  Bis vor diese fünf Partien war die Werkself zu Hause ungeschlagen, aber mittlerweile ist sie sogar ins Mittelfeld der Heimtabelle gerutscht.  <p> Wer beim VfB Stuttgart darauf gehofft hat, dass sich mit der Entlassung von Tayfun Korkut und der Verpflichtung von Markus Weinzierl ein positiver Trainereffekt einstellt, würde sehr unsanft auf den Boden der Realität befördert.  </pre>


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<pre> Derweil ist Norbert Meier, sein Nachfolger bei den Lilien, beim FC Köln gefordert.  <p> Bei den akut abstiegsbedrohten Krisen-Klubs dürfte dieser Punkt allerdings ohnehin nicht sonderlich viele Kräfte binden — die betroffenen Mannschaften verwenden stattdessen sämtliche Energien darauf, der sich abzeichnenden sportlichen Katastrophen doch noch irgendwie eine lange Nase zu drehen.  <p>  Der Großteil der insgesamt 17 Partien gegen die Darmstädter fand im Rahmen der Liga statt. In der Bundesliga ist Hertha BSC gegen die 98er noch ungeschlagen. In der Saison 1978/79 gab es auswärts eine Nullnummer, zuhause setzten sich die Berliner mit 1:0 durch. <p>  Die Wiederbelebung des FC Bayern durch den „Rentner“ Heynckes, der aus einem verunsicherten Haufen wieder eine selbstbewusste Spitzenmannschaft formte, dürfte auch eine deftige „Watschâ€™n“ für seinen Vorgänger Ancelotti sein.  <p> Das mussten die Schwarzgelben bereits am eigenen Leib erfahren. Die 1:2-Pleite beim Nachzügler in Düsseldorf war eine mehr als unliebsame Überraschung.  </pre>


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